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Hausanbau im Alter – Was lohnt sich & was ist möglich?


Anskizzierter Hausanbau

Der Wunsch nach einem Hausanbau kann viele Gründe haben. Denkbar ist zum Beispiel, dass Sie mehr Platz brauchen oder generell mit dem Anbau am Haus den Wert Ihrer Immobilie steigern möchten. Im Alter spielen oft auch Gründe wie Barrierefreiheit eine Rolle. Oder Sie möchten ein Mehr-Generationen-Haus, in dem Sie mit Kindern und Enkelkindern komfortabel zusammenleben können. Dann bietet sich der Hausanbau an, um eine schicke Einliegerwohnung fürs beste Alter zu gestalten. In jedem Fall sollten Sie sich vor dem Hausanbau etliche grundlegende Fragen stellen: Wie groß ist das Grundstück, welche Anbaumöglichkeiten gibt es, wie hoch dürfen die Kosten sein? Wir informieren Sie über wichtige Aspekte und nennen Ihnen die wesentlichen Faktoren, auf die es beim Hausanbau ankommt.

 Inhaltsverzeichnis

Überlegungen vor der Planung eines Hausanbaus

Was ist der Hausanbau? Unter einem Anbau versteht man eine bauliche Erweiterung des Wohnraums. Dabei bleibt die Grundsubstanz des Hauses erhalten. Ein Anbau kommt immer dann infrage, wenn Sie mehr Platz benötigen. Das kann, abhängig von Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen, ein Anbau sein, den Sie nur zeitweise nutzen – etwa ein Wintergarten. Möglich ist aber auch eine Erweiterung mit einem Anbau, der dauerhaften Wohn- und Nutzraum bietet.

Nicht nur junge Familien denken darüber nach, mit einem Anbau am Haus mehr Wohnfläche zu erzielen. Auch Senioren stehen oft vor der Frage: Lohnt sich der Hausanbau im Alter? Wenn die Bausubstanz des bisherigen Hauses weitestgehend in Ordnung ist und Sie sich mehr Platz wünschen, spricht nichts gegen einen Anbau. Die Bauarbeiten sind auch eine gute Möglichkeit, um das Haus generell zu renovieren und zu modernisieren. Ein sorgfältig ausgeführter, durchdachter Hausanbau ist eine Wertsteigerung. Davon profitieren Sie bei einem eventuellen späteren Verkauf Ihres Hauses.

Bedenken Sie aber auch die Finanzierung. Bei einem Hausanbau sollten die Kosten immer im Blick behalten werden. Sie haben keine Freude daran, wenn Sie sich hoch verschulden. Bei einem Anbau am Haus sind die Kosten teilweise erheblich, denn Sie lassen ja nicht nur den Anbau errichten. Auch Bodenarbeiten und der Innenausbau müssen bezahlt werden. Mit fortgeschrittenem Alter ist es oft schwer einen Modernisierungskredit zu beantragen, wofür es aber glücklicherweise Alternativen gibt bei denen Sie sich nicht einmal verschulden müssen - etwa der Immobilien Teilverkauf

Ein Überblick über diverse Anbaumöglichkeiten

Welche Möglichkeiten zum Hausanbau gibt es? Das hängt in erster Linie von der Art des Hauses und der Grundstücksgröße ab. Bei einem Reihenhaus sind die Varianten naturgemäß eingeschränkt. In diesem Fall können Sie den Anbau meist nur statt der Terrasse planen. Mehr Optionen haben Sie bei einem Doppelhaus. Dann ist der Anbau je nach Lage des Hauses an der linken oder rechten Seite möglich. Bei einem freistehenden Haus ist der Spielraum am größten. Ist das Grundstück groß genug (und werden die Bauvorschriften Ihrer Gemeinde eingehalten), können Sie den Anbau an jeder Seite des Hauses planen. Darüber hinaus gilt auch eine Aufstockung des obersten Stockwerks als Anbau.

Ein moderner Anbau an einem Altbau sollte auf die Optik des Hauses abgestimmt sein. Bleiben Sie im gleichen Stil, damit ist ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleistet. Eine andere Möglichkeit ist ein moderner Anbau an einem Altbau, der ganz bewusst Kontraste setzt. Beraten Sie sich mit Ihrem Architekten und lassen Sie sich verschiedene Vorschläge unterbreiten. Bei einem Fertighaus ist ein Anbau ebenfalls möglich. Achten Sie beim Fertighaus-Anbau auch auf eine harmonische Optik. Ein Ergebnis, das wie aus einem Guss wirkt, ist beim Hausanbau als Wertsteigerung eine wesentliche Voraussetzung.

Wie funktioniert der Hausanbau? Bereits bei der Planung kommt es darauf an, ob Sie eine Unterkellerung wünschen. Außerdem ist es wichtig, an welcher Stelle der Durchbruch vom bestehenden Haus zum Anbau erfolgen soll. Berücksichtigen Sie den Anschluss an die Heizungsanlage. Wenn der Anbau eine Küche, ein WC oder ein Badezimmer erhalten soll, ist auch die Anbindung an die Wasserleitungen essentiell. Im nächsten Schritt erfolgt die Baugenehmigung. Wenn Sie Ihr Haus nur modernisieren möchten, ist keine Genehmigung erforderlich. Bei einem Hausanbau muss jedoch der Bauantrag bei der zuständigen Baubehörde eingereicht werden.

Der Hausanbau: Ideen und Inspirationen

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und notieren Sie, was Ihnen besonders wichtig ist. Möchten Sie einen zusätzlichen Raum, in dem Sie Ihrem Hobby nachgehen können? Soll der Anbau als Gästezimmer oder Spielzimmer für Ihre Enkel dienen? Oder wünschen Sie sich mehr Platz, damit sich die gesamte Familie zwanglos treffen kann? Die großzügigste Variante ist ein geräumiger Anbau, der alle Annehmlichkeiten einer kleinen Wohnung bietet. Diese Lösung ist zum Beispiel dann ideal, wenn Sie selbst in einer ebenerdigen, barrierefreien Wohnung leben möchten. Falls Sie Kinder haben, kann beispielsweise eines Ihrer Kinder dann das Haus übernehmen. Sie leben unter einem Dach, haben aber doch jeder seinen persönlichen Freiraum.

Wenn Sie die Entscheidung für die Art des Anbaus getroffen haben, geht es um die Frage, wie der Anbau umgesetzt werden soll. Sie können den Anbau mauern lassen oder sich für eine Holzkonstruktion entscheiden. Sehr schön sind auch Konstruktionen mit viel Glas, die die Vorteile eines Wintergartens mit denen eines großzügigen Wohnraums verbinden!

Rechtliche Voraussetzungen

Was ist beim Hausanbau erlaubt und was nicht? Bei einem Anbau an ein bestehendes Haus sind die Vorschriften der Bauverordnung zu beachten. Leider sind diese Vorschriften in Deutschland nicht komplett einheitlich geregelt. Wir raten dringend dazu, rechtzeitig vor dem Anbau am Haus die Genehmigung einzuholen. Wenn Sie den Hausanbau in Eigenregie durchführen, entbindet Sie das nicht davon, für den Anbau an ein bestehendes Haus die Vorschriften zu berücksichtigen. Die Anlaufstelle ist immer die örtliche Baubehörde. Bei einem Anbau für ein Haus kann die Genehmigung auch der Architekt oder ein Mitarbeiter der Baufirma beantragen.

Die Finanzierung des Hausanbaus

Wie teuer ist der Hausanbau? Jeder Anbau am Haus ist mit Kosten verbunden. Wie hoch die Hausanbau Kosten sind, hängt von der Größe und der Ausstattung ab. Rechnen Sie mit einer Untergrenze von etwa 1.400 bis 1.800 Euro pro Quadratmeter. Eine Unterkellerung, Durchbrüche, spezielle Außenverkleidungen und eine hochwertige Innenausstattung können die Kosten erheblich ansteigen lassen. Kalkulieren Sie auch einen Betrag für unvorhergesehene Baukosten mit ein. Wenn Sie bei Ihrem Hausanbau vieles selbst erledigen, eventuell mit der Hilfe von Freunden und Verwandten, können Sie die Kosten senken. Das sollten aber nur erfahrene Heim- und Handwerker machen. Für Eigenleistungen gibt es außerdem keine Gewährleistung wie bei einer Baufirma. Eine optimale Finanzierungslösung stellt beispielsweise der Immobilien Teilverkauf dar - eine moderne und faire Alternative ehemals bekannter Modelle der Immobilienverrentung wie der Immobilien-Leibrente.

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Lohnt sich der Hausanbau vor dem Verkauf?

Der Hausanbau vor dem Verkauf kann sich lohnen, wenn die Wohnfläche eher begrenzt ist. Dann ist eine Erweiterung durchaus sinnvoll, Sie sprechen damit einen größeren potenziellen Käuferkreis an. Ein Anbau im Zusammenhang mit einer Sanierung der Fassade kann ebenfalls sinnvoll sein. Oft ist es jedoch auch so, dass ein Interessent seine eigenen Vorstellungen hat und das Haus selbst renovieren oder erweitern möchte.

Die Bauphase: So komfortabel wie möglich!

Der Hausanbau ist nicht an wenigen Tagen erledigt, sondern braucht Zeit. Staub und Lärm können bei den Bewohnern Stress verursachen. Das ist insbesondere dann lästig, wenn Sie den ganzen Tag zu Hause sind. Erwägen Sie also Möglichkeiten, während der Bauphase woanders zu wohnen. Oder Sie legen den Zeitpunkt für den Hausanbau in die warme Jahreszeit, sodass Sie viel Zeit im Freien verbringen oder sogar verreisen, bis der Anbau fertig ist.

Weitere Fragen beim Hausanbau

Was sollte ich noch über den Hausanbau wissen? Erkundigen Sie sich bei Freunden, die bereits einen Hausanbau machen ließen, nach deren Erfahrungen. Wenn Sie den Hausanbau vor dem Verkauf Ihres Hauses planen, ist eine Beratung durch einen Immobilienmakler in Ihrer Region sinnvoll.

Fazit 

Rund um einen geplanten Hausanbau gibt es zahlreiche Punkte zu bedenken. Treffen Sie keine vorschnellen Entscheidungen. Besprechen Sie Ihre Pläne mit Ihrer Familie und erkundigen Sie sich bei Fachleuten. Ein professioneller Rat ist nie verkehrt. Sie wünschen sich eine individuelle Lösung, die exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Deshalb gilt: Hausanbau ist nicht gleich Hausanbau – für manche Hauseigentümer kann ein nachträglich angebauter Wintergarten schon die perfekte Lösung sein, während andere einen umfangreichen Hausanbau in Angriff nehmen.

*Der Inhalt, Ratschläge und die angegebenen Informationen der Magazinseiten dienen allein informativen Zwecken und können keine Einholung von Rechtsrat ersetzen.

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